Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich?

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Die beruflichen Einsatzmöglichen in der Meteorologie sind sehr vielfältig. Die Aussichten, direkt nach Abschluss des Studiums eine Arbeitsstelle zu bekommen, sind derzeit gut. Man muss aber bereit sein, ortsungebunden zu suchen. Allgemein benötigt man eine gewisse örtliche Flexibilität während der gesamten Berufslaufbahn. |
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Schon mit einem Bachelorabschluss bieten sich vielfältige Jobmöglichkeiten. Das wohl bekannteste Arbeitsgebiet in der Meteorologie ist die Wettervorhersage. Arbeitsplätze in der Wettervorhersage finden sich bei privaten und nationalen Wetterdiensten. Prominente Arbeitgeber sind hier der DWD (https://www.dwd.de/) und das ECMWF (https://www.ecmwf.int/). In der Luft- und Seefahrt finden sich ebenfalls Arbeitsplätze, man kann aber auch als selbständige:r beratende:r Meteorologe:in tätig sein.
Kein anderes „kleines Fach“ zeigt eine derartige Öffentlichkeitswirksamkeit wie die Meteorologie. Bekanntestes Beispiel: der/die Meteorologe:in im Fernsehen oder in anderen Medien. Hier bieten sich zahlreiche Jobmöglichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise in der Wettervorhersage oder in der Wissenschaftskommunikation. |
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Auch beim Militär und dem Katastrophenschutz sind Meteorolog:innen nicht wegzudenken. Außerdem gibt es Einsatzmöglichkeiten in der Energiewirtschaft und in der Rohstoffindustrie. Meteorolog:innen sind auch in der Unternehmensberatung tätig, zum Beispiel für Umweltgutachten oder Klimaanpassungsberatung. Inzwischen finden Meteorolog:innen vermehrt auch bei Banken und (Rück)Versicherungen einen Arbeitsplatz. Dort beschäftigen sie sich dann hauptsächlich mit der Risikoabschätzung von Natur- und Umweltkatastrophen.
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Ein Masterabschluss in Meteorologie erweitert die Jobmöglichkeiten zusätzlich. Für Meteorolog:innen mit Masterabschluss gibt es Arbeitsstellen in der Wetter- und Klimamodellierung. Meteorolog:innen eignen sich im Verlauf des Studiums ein breites Spektrum an physikalischem und technischem Wissen an und sammeln Erfahrungen im Umgang mit großen Datenmengen. Dies qualifiziert sie auch für Stellen in der Softwareentwicklung in Unternehmen, die inhaltlich wenig bis gar nichts mit Meteorologie zu tun haben. Auch bestimmte Ingenieurstätigkeiten kann ein:e Meteorologe:in ausüben. Dazu gehören z.B. die Erstellung von Gutachten bei Verkehrsunfällen oder über Windkraftstandorte, Schadstoffausbreitung, Einflüsse der Stadtentwicklung auf die Luftqualität oder Wärmebelastung. Zudem werden Meteorolog:innen in der Raumfahrt, der Satellitentechnik sowie im Bauwesen gebraucht.
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Auch in der Forschung gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Meteorolog:innen. Geforscht wird sowohl an Universitäten und Hochschulen als auch an außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Klimaforschungsinstituten oder in der internationalen industriellen Forschung. Prominente Institutionen sind hier die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (https://www.helmholtz.de/), die Max-Plank-Gesellschaft (https://www.mpg.de/de) oder die Leibniz-Gemeinschaft (https://www.leibniz-gemeinschaft.de/). Das KIT gehört z.B. zur Helmholz-Gemeinschaft. |
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Im Allgemeinen ist die Anstellung an einer Forschungseinrichtung mit einer Promotion verbunden. Der Doktorgrad berechtigt anschließend, sich selbst um Forschungsgelder zu bewerben und damit eigene Forschungsprojekte anzustoßen. Derzeit gibt es in der deutschen Forschungslandschaft allerdings nur wenige dauerhafte Arbeitsplätze. Die meisten Stellen sind projektgebunden und so für wenige Jahre begrenzt. In der Meteorologie kann man nach der Promotion auch gut der akademischen Laufbahn in Richtung Professur folgen und dabei an einer universitären Forschungseinrichtung wie dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) arbeiten und dabei an Messkampagnen mitwirken oder eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Das Arbeiten an einer universitären Forschungseinrichtung bietet die Möglichkeit, neben der Forschung auch Lehre zu betreiben und die neuen Meteorolog:innen von morgen auszubilden.
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Einen Einblick in verschiedene Berufe in der Meteorologie gibt es auf der UPAS-Website in Form von Kurzfilmen (https://www.meteo-upas.de/meteorologin-werden/berufsbild/). Dort sind auch Listen und Portale mit Stellenangeboten gesammelt, die einen Überblick über die Berufslandschaft in der Meteorologie geben. |





