Große Partikel und hochaufgelöste Simulationen
Dieses Jahr reisten zwei Mitglieder der Mineralstaub-Gruppe nach Wien, Österreich, um an der einwöchigen Generalversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) vom 3. bis 8. Mai 2026 teilzunehmen.
Natalie Ratcliffe präsentierte ihre Forschung am Montagvormittag in der PICO-Session „Aeolian Dust: Initiator, Player, and Recorder of Environmental Change“, die von Martina Klose mitorganisiert wurde. Eine PICO-Session besteht aus einem zweiminütigen Kurzvortrag, gefolgt von einer Diskussionsphase an einem interaktiven Touchscreen. Natalie stellte Arbeiten sowohl aus ihrer Promotion an der Universität Reading sowie aus ihrer Postdoc-Zeit am KIT vor. Dabei ging es um den Ferntransport grober Mineralstaubpartikel, untersucht anhand von Beobachtungen und Modellsimulationen [1].
Martina Klose präsentierte ihre Forschung am zweiten Konferenztag in der Session „EarthCARE’s Second Year in Orbit: Advances in Cloud, Aerosol, and Radiation Science“. Die vorgestellten Ergebnisse wurden von mehreren Mitgliedern der Gruppe im Rahmen des EarthCARE-ORCESTRA Model Intercomparison Project (ECOMIP) erarbeitet. Dabei wurden hochaufgelöste Simulationen mit ICON-ART und ICON-HAM-lite durchgeführt und anhand von Datenprodukten des EarthCARE-Satelliten sowie Messdaten der ORCESTRA-Feldkampagne analysiert und bewertet [2].
[1] https://doi.org/10.5194/egusphere-egu26-3373
[2] https://doi.org/10.5194/egusphere-egu26-1565
von Natalie Ratcliffe (übersetzt)
